Die Zuger Mittelschulplanung ist verlässlich

Tag der offenen Tür, Kantonsschule Menzingen

Ich freue mich riesig, dass ich am heutigen Tag hier mit Ihnen in Menzingen in diesem wunderbaren Schulhaus sein darf.

Von der Schulplanung zum Schulhaus bauen ist es immer ein langer Weg. Das gilt natürlich auch für die Mittelschulen in Verantwortung des Kantons und für die Zuger Mittelschullandschaft. Wer nicht weit vorausschaut und vorausplant, kommt immer zu spät.

Im Kanton Zug gelingt es der Bevölkerung, dem Parlament, der Regierung und den verantwortlichen Stellen in der Verwaltung immer wieder, weit vorauszuschauen. So ist es uns – das ist wirklich etwas erstaunlich – zum Beispiel gelungen, dass unsere Annahmen zu den Zahlen zu den zukünftigen Mittelschülerinnen und Mittelschüler seit acht Jahren Bestand haben und zutreffen – und das in einem Kanton, der überdurchschnittlich gewachsen ist und wächst notabene!

Aus dem Grund werden Sie nicht überrascht sein, dass ich heute an diesem wunderbaren Tag hier in Menzingen, meinen Blick schon wieder ein bisschen nach unten und über den See schweifen lasse... nämlich nach Cham und zu unseren Plänen für eine Kantonsschule Cham.

Vor ein paar Tagen hat mich «Gewerbler» auf die neue Kanti Cham angesprochen. Sie kennen vielleicht die Eckpunkte: In Cham soll für rund 600 Schüler in 30 Klassen eine neue Kantonsschule entstehen. 2026 ist als Termin für die Fertigstellung anvisiert. Dieser Gewerbevertreter wollte von mir wissen, ob wir die Kanti Cham nur bauen, um noch mehr Kantischülerinnen und Kantischüler «zu generieren». Ich konnte ihm darauf eine klare Antwort geben: Nein. Wir bauen die Kantonsschule Cham nicht, um die anderen, genauso wichtigen Bildungswege zu gefährden. Im Gegenteil. Bei der Planung der Kantonsschule Cham gehen wir von einer Eintrittsquote ans Langzeitgymnasium von 20 Prozent aus – wir sind also heute sogar noch etwas zu hoch.

Die Zahlen, die unserer Mittelschulplanung zugrunde liegen, sind realistisch und nehmen auf die Qualität von den anderen Bildungswegen selbstverständlich Rücksicht. Das wird auch in Zukunft so bleiben. Wenn ich hier in Menzingen umher schaue, dann wage ich mit Blick auf das Preisschild der Kantonsschule Cham die Prognose, dass wir baulich wieder etwas einfacher unterwegs sein werden. Dass wir hier in Menzingen aus dem Vollen schöpfen konnten, ist natürlich massgeblich der wunderbaren Architektur geschuldet, die wir hier angetroffen haben. Auf die durften wir ganz besonders Rücksicht nehmen.

Die heutige und zukünftige Zuger Mittelschullandschaft, die Zuger Mittelschulplanung ist verlässlich und vernünftig – und ich danke insbesondere Ihnen, geschätzte Damen und Herren, dem ganzen Zuger Volk und dem Parlament, das für die Bildung immer einen grossen Stein im Brett hat. Wir setzen alles daran, diesem Vertrauen heute und auch in Zukunft immer wieder gerecht zu werden.