20 Jahre SVP des Kantons und Freistaates Zug

Ich heisse Sie alle herzlich wilkommen hier in Morgarten, an historischer Stätte. Die offizielle Begrüssung aller Honoratoren ging bereits von statten. Es wurden die anwesenden Nationalräte, Gemeinderäte, Kantonsräte und Parteichargen begrüsst, die National- und Ständeratskandidaten ebenso wie die von auswärts angereisten Delegationen der anderen Zentralschweizer SVP-Sektionen. Ich möchte deshalb nur noch ganz wenige Personen besonders begrüssen.

  • Als ersten den Hausherrn, Brigadier Urs Hürlimann, den Präsidenten der Morgartenschiesskommission, der uns hier Gastrecht gewährt. Das ist ein hohes Privileg, herzlichen Dank dafür.
  • Im weiteren begrüsse ich Paul Accola, den ehemaligen Ski-Weltcup-Gesamtsieger. Er wird uns noch in einem Interview Red und Antwort stehen. Er und seine Familie mussten von uns allen den weitesten Weg machen.
  • Der Generalsekretär der Schweizerischen SVP, Martin Baltisser, hat in dieser Schlussphase des Wahlkampfes ein unglaubliches Pensum zu leisten. Dass er trotzdem der relativ kleinen Kantonalpartei SVP Zug die Ehre antut, freut mich besonders.
  • Dann begrüsse ich sehr herzlich meinen Kollegen aus der Zuger Regierung, Herrn Regierungsrat Heinz Tännler.
  • Alt Bundesrat Christoph Blocher befindet sich noch auf dem Weg vom Raten hierher nach Morgarten. Ihn kann ich leider noch nicht willkommen heissen.

Es ist mir eine grosse Freude, hier um exakt 13.15 Uhr das Wort an Sie richten zu dürfen. 1315 ist die Jahreszahl, die alle mit der Schlacht am Morgarten verbinden. Bei dieser Schlacht ging es vor allem um zwei Dinge: um die Freiheit und um die Unabhängigkeit. Die Eidgenossen konnten sich gegen eine Übermacht behaupten. Und sie behaupteten auch ihre zwei wichtigsten Werte: eben die Freiheit und die Unabhängigkeit.

Heute feiern wir 20 Jahre SVP des Kantons Zug. Und es ist kein Zufall, dass wir das in Morgarten tun. Die SVP steht schweizweit und auch im Kanton Zug wie keine andere Partei für Freiheit und Unabhängigkeit! Denken wir nur an das Beispiel EU. Es war die Zeit unmittelbar vor und nach der EWR-Abstimmung, in welcher viele SVP-Kantonalparteien gegründet wurden. Das wurde notwendig, weil die anderen Bürgerlichen nach Europa wollten. Sie waren im Gegensatz zur SVP bereit, Freiheit und Unabhängigkeit preiszugeben. Die Frage für oder wider EU-Anschluss ist bis zum heutigen Tag aktuell geblieben. Fünf Wochen vor den eidgenössischen Wahlen sagen zwar FDP und auch CVP, dass sie nicht mehr in die EU wollen. Ich frage mich nur, wie's dann fünf Wochen nach den Wahlen aussieht. Werden sie dann bereit sein, einen zusätzlichen Bundesrat aus der Anti-EU-Partei SVP zu wählen? Aber ich will jetzt nicht öffentliches Kaffeesatzlesen betreiben und mich stattdessen lieber an das halten, was sicher ist. Sicher ist für mich, dass die Eidgenossenschaft und damit auch ihre zentralen Werte Freiheit und Unabhängigkeit nicht verloren sind, solange es eben echte Eidgenossen gibt, die sich hier in Morgarten treffen. Darauf dürfen wir ganz fest vertrauen.

Ich gratuliere der SVP des Kantons Zug zum 20. Geburtstag und ich überbringen Ihnen allen zusammen mit Regierungsrat Heinz Tännler die Grüsse der Zuger Regierung. Wir wünschen Ihnen ein schönes Fest und viel Vergnügen.